Geriatrie

Ergotherapie in der Geriatrie wird bestimmt durch Erkrankungen, die durch den Alterungsprozess bedingt, einer ständigen Veränderung unterworfen sind. Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität), akute und chronische Krankheitsbilder sowie äußere Einflüsse wie die Wohnsituation und Veränderungen im sozialen Umfeld bestimmen die Maßnahmen.

Um die größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten, ist es notwendig, verloren gegangene Funktionen wieder aufzubauen und vorhandene Fähigkeiten zu erhalten. 

Fallbeispiele

Patient: männlich/76 Jahre

Diagnose: Morbus Alzheimer

Thema: ADL-Training/Training der Aktivitäten des täglichen Lebens

Ergotherapeutische Ziele:

  • Erhalt der Selbstversorgung
  • Erhalt der Orientierung zu Raum, Zeit und Personen


Behandlungsart: psychisch-funktionelle Behandlung, 1-2 x wöchentlich

Patient: männlich/58 Jahre

Diagnose: Morbus Parkinson

Thema: gezielte Bewegungsübungen

Ergotherapeutische Ziele:

  • Verbesserung/Erhalt der Selbstständigkeit, körperlichen Beweglichkeit


Behandlungsart: sensomotorisch-perzeptive Behandlung, 2 x wöchentlich

Ergotherapeutische Behandlungsmethoden/Medien

  • Wahrnehmungsfördernde Behandlungsmethoden, z.B nach Perfetti Affolter
  • funktionelle, handwerkliche und gestalterische Behandlungstechniken
  • graphomotorisches Training
  • Selbsthilfetraining(Waschen, Kleiden, Nahrungsmittelaufnahme)
  • Behandlung in Anlehnung an das Bobath-Konzept
  • Kognitives Training mit starkem Realitäts- und Biographiebezug
  • Hilfsmittelversorgung

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